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Geisha

Memoirs of a Geisha

Offizielle deutsche Seite zum Film

"1997 präsentierte Autor Arthur Golden in seinem Roman Die Geisha die unwiderstehliche, mitreißende Geschichte einer verborgenen Welt. Das überwältigende romantische Epos war zwei Jahre lang auf der Bestsellerliste der New York Times verzeichnet, wurde allein auf Englisch über vier Millionen Mal verkauft und in 32 Sprachen übersetzt. Jetzt bringen Regisseur und Oscar-Kandidat Rob Marshall (""Chicago"") sowie die Produzenten Lucy Fisher & Douglas Wick und Steven Spielberg die fesselnde Geschichte mit hochkarätiger internationaler Besetzung und preisgekrönten Mitarbeitern auf die Leinwand. Die Geschichte spielt in einer geheimnisvollen und exotischen Welt, die auch heute nichts von ihrer Faszination verloren hat. Japan vor dem Zweiten Weltkrieg: Ein Kind muss seine mittellose Familie verlassen, um als Hausmädchen in einem Geisha-Haus Geld zu verdienen. Obwohl ihm eine intrigante Rivalin das Leben zur Hölle macht, blüht das Mädchen auf und wird als legendäre Geisha Sayuri berühmt. Der schönen und gebildeten Sayuri liegen die mächtigsten Männer ihrer Zeit zu Füßen, doch heimlich liebt sie den einen Mann, der ihr versagt bleibt.

Die Geisha beginnt 1929, als sich die goldene Ära der Geishas ihrem Ende zuneigte. Die Geschichte erzählt vom Niedergang einer Epoche und spielt in einem fiktiven Hanamachi oder Geisha-Viertel. Als Sayuri (Ziyi Zhang) diese verborgene Welt kennen lernt, macht man ihr klar, dass sie weder über ihr Schicksal noch über ihre Liebe selbst bestimmen darf. Unterwiesen wird sie von der legendären Geisha Mameha (Michelle Yeoh), die genau weiß, dass es in der engen Beziehung zu einem Stammgast oder Danna bestimmte Grenzen gibt. Deshalb bringt sie Sayuri bei, ihre Gefühle stets im Griff zu behalten. Im Gegensatz zu ihrer trotzigen Rivalin Hatsumomo (Gong Li) weiß Mameha, dass keine wahre Geisha es sich leisten kann, ihrer Leidenschaft für einen Mann nachzugeben. Dennoch kann Sayuri niemals vergessen, wie sie als Kind einmal unerwartet liebenswürdig und gütig behandelt wurde. Diese Erinnerung erscheint ihr wie eine Fata Morgana, gibt ihr aber Halt in den Jahren schwerer Prüfungen. Rückblickend erinnert sie sich an ""ein kleines Mädchen, das viel mehr Mut aufbrachte, als ihr selbst bewusst war"". Und sie fasst zusammen: ""Hier geht es nicht um die Memoiren einer Kaiserin oder Königin. Diese Memoiren sind von anderer Art."" "

Sergej sagt:

"Gut, dass dieser Film letztlich unter ""Schwulst"" laufen würde, war ja klar. Oder ""Unterhaltung"". Oder ""Tut nicht weh."" Obwohl - letzteres ist eigentlich gelogen, denn es tut schon weh, die Hauptdarstellerin Zhang Ziyi dermaßen unterfordert durch den Film lächeln zu sehen. Zugegeben, aus der Rolle der naiven, herzensguten Überraschungsgeisha war auch nicht wirklich mehr rauszuholen, aber ist das eine angemessene Rechtfertigung? Selbstredend nicht. Genaugenommen wird damit die Crux des Films nur noch deutlicher: Eine Geschichte, die eher nach großer Oper verlangt, wird dargeboten im Stil des guten alten Weihnachtsmehrteilers (erinnert sich da draußen noch jemand an Machwerke wie ""Silas""?), die Dramatik der zentralen Figur erschöpft sich in Mitleid heischender Rührseligkeit. Unwürdig. Armselig. Genug davon, was Positives bitte.
Da ist allem und allen voran Gong Li zu nennen. Während sie in Wong Kar Wais ""2046"" noch etwas sediert wirkte (im Gegensatz zu Zhang Ziyi, die dort eine ihrer bis dato besten Vorstellungen gegeben hat), spielt sie hier groß auf. Nun ist ihre Rolle als ebenso maßlose wie getriebene - wenn nicht geschundene - Bestie in Menschengestalt natürlich erheblich dankbarer als die des armen kleinen Möchtegernwaisenmädchens (die Geisha alias Zhang Ziyi). Aber auch eine gute Vorlage will erst einmal verwandelt sein, und was Gong Li daraus macht, kann sich getrost messen mit ihren Leistungen in z.B. ""Lebewohl meine Konkubine"" oder ""Rote Laterne"". Nee, is' schon schön, den lange Zeit einzigen weltweit bekannten volksrepublikanischen Kinostar wieder gefordert und in Form zu sehen. Danke jedenfalls dafür.
Ansonsten: Michelle Yeoh hat einen angemessenen Erstauftritt (genaugenommen gleich zwei davon), und Zhang Ziyis zentrale Tanzdarbietung ist durchaus sehr schön auf die Leinwand gemalt, wenngleich man da inzwischen auch schon besseres - namentlich aus China - gesehen hat. Wobei sich gleich die Frage aufdrängt, warum man nicht neben den drei weiblichen Hauptrollen auch noch den Regiestuhl nach China gegeben hat. Das wäre durchaus konsequent gewesen."

Igor meint:

Grandiose Bilder, seichte Story. Der Film plätschert so dahin und lässt einem das Buch um einiges mehr ans Herz wachsen.

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