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Kekexili

Offizielle deutsche Seite zum Film

" Unter einem atemberaubenden Himmel liegt eine Wildnis von unvorstellbarer Schönheit - KEKEXILI. Doch es ist schwer zu sagen, ob es sich dabei um den Himmel oder die Hölle auf Erden handelt, denn für Menschen ist dieser Ort nicht gemacht. Sie sind hier überflüssig, klein und immer in der Gefahr, ihr Leben zu verlieren. Allenfalls ist das ein Ort für einen schicksalhaften Kampf auf Leben und Tod, einen Kampf um die Bewahrung einer Natur, die dem Menschen gegenüber vollkommen übermächtig und gleichgültig ist. Aber das wissen nur die, die da gewesen sind, und erzählen können das nur die, die zurückgekommen sind...
Kompromißlos erzählt Lu Chuan, der Regisseur des preisgekrönten """"Missing Gun"""", die Geschichte der Männer einer Freiwilligen Patrouille, die die Tibetische Antilope vor dem endgültigen Aussterben bewahren wollen. Dabei werden sie nicht nur mit Wilderern konfrontiert, die über Leichen gehen, sondern auch mit einer Natur, die großartig und grausam zugleich ist. Diese Natur, in einzigartigen Bildern fotografiert von Kameramann Cao Yu, ist die Bühne für die schicksalhafte Geschichte um eine tibetanische Patrouille, die nur ein Ziel kennt: ihre Heimat und damit ihre Identität vor der Zerstörung zu bewahren. Dafür nehmen sie auch den eigenen Tod in Kauf."

Sergej sagt:

"Ein Film wie ein Fels. Irgendwie wuchtig und doch, na ja, halt eben nur ein Fels. In summa ein Fest der lakonischen Größe. Aber nun mal zur Sache. Eine Gruppe ""Ordnungshüter"" jagt eine Gruppe Wilderer. Punkt. Beiläufig erhalten wir so eine Ahnung von deren Leben. Punkt. Geschossen wird auch (von einer Schießerei zu sprechen wäre allerdings absurd). Punktuell ist der Film sogar richtig spannend. Oder auch stimmungsvoll. Und doch: letztendlich scheint das alles bedeutungslos, übrig bleibt ein Manifest der menschlichen Existenz. Wir tun, was wir tun, weil wir eben tun, was wir tun. Und genauso sterben wir auch. Und wer sich fragt, ob das, was er tut, letztlich sinnvoll ist, hat nichts verstanden. Denn am Ende tun wir, was wir tun, weil wir sind, was wir sind, und wir nur tun, was wir tun können. Und wer das nicht versteht, der sehe sich einen Berg an. Bei der Gelegenheit: Berge und Einöden gibt's in diesem Film - wen wundert's - auch reichlich zu sehen. Ein seltsames Biest von einem Film, trocken bis ins Mark und doch berührend."

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